♠♣ Tarock Zitate ♥♦

 

gesammelt von Michael Neuner und Birgit Leipold

2008 begann es, im letzten Winkel eines Grazer Lokals, die Kunst des Tarockierens zu lernen. Ein ganzes Jahr dauerte es, bis die Regeln allen Spielern annähernd vertraut waren und dank der Geduld und immerwährenden Achtsamkeit von Michael, im Spiel des Lebens das Verwirrende immer wieder klar zu machen, gelang es, dass die Spielbegeisterung mehr und mehr wuchs. Daher wird jenen, die neu Beginnen, alles Nachgesehen, denn wer könnte all die Widersprüchlichkeiten gleich erfassen, denn es gibt im Spiel keine schlechten oder guten Karten. Vielmehr geht es darum, wer mit wem, was und warum und welches Spiel spielt und weshalb sie/er das Spiel spielt und obwohl der Tisch spricht, oft nicht klar ist, was der Tisch so spricht.

So darf es auch offen bleiben, wie Jemand mit dem Tisch spricht und was und wie der Tisch mit Jemandem spricht: Neugierig beobachteten wir das heitere Spiel, gesellten uns dazu und lernten es auch. Mal Trischaken, dann Königrufen, ein Dreier mit Vogerl oder vielleicht doch ein Piccolo. Sind das wirklich die richtigen Karten für das Spiel? Kann man nie wissen, denn ein Kontern bringt alles ins Wanken.

ALLE Termine werden im Kalender angekündigt!

Gesammelte Zitate der Milieusprache in der Herzl Weinstube: Wir würden uns freuen, wenn Du auch (wieder) kommst. Als Spieler, als Kiwitz oder … Die Namen sind geändert:

„ Durchs Zählen der Tarock geht das Spiel zum Spielen verloren!“ Sepp

„ Des Vogel Gier zerstört das Spiel.“ Hansi

Spruch um 2 in der Früh: „ Wos dearf i ablegen? Ka Trull, kane Kini ( Tarock offen)

Hansi nach Rudis mischen:“ Schau ma was’d wieda z’samgrührt hast.“

Rudi: Tarockieren = Negativspiel

Die Tochter: „ Quapil, Pagat , Kakadu……………..das klingt wie Pokemon

Schweigepflicht= Der Tisch spricht!

„ Die Kleinen Tarock treiben die Großen“: Hansi

„ Wer 7 lässt liegen, kann die Partie nie kriegen!“ hat mei Mammi g’sagt

„ Wenn’st a Kreiz hast, is da Finger weg!“ Hansi zu Rudi „ Wie kannst dann die Korten holten!“ Gitti zu Hansi

„Sauschädelschweinsbratenstich“ Inge nach 20 Punkten in  einen Stich.

„Möcht’n det i scho wollen, aber trauen dua i mi net derf’n.“ Hansi

„Wir spielen auch nach Noten.“ meinten Babsi und Eva

„König einigrammt.“ Inge

„Staudenhucker“

Ludwig: „Gezählt wird auf der Kellerstiege.“

Ludwig zu Resi: „Hab ich dir nicht gute Karten gegeben, gell?!“

Resi zu Ludwig: „ Ja, wunderbar! Im Mittelalter hätt ma dir dafür die Hand abg’hackt!“

Die Tochter:  „ Der Papa labbert so viel!“

Sepp: „ Wer fahrt mit mir ein?“

Hansi: „ Ich hab schon mit 6 Jahren tarockiert!!!!“

Der Sohn: „ Papa, du gibst immer so an!“

Wilfried: „ An Vogel hat ma immer!“

Ilse:  „Da Sepp spielt des schon zwa Joa und waß des no ima net!“

Sepp: „ Da kommt der Marlboro-Tee!“

Hansi: „ Hupft’s mich an ich liege!“

Hansi: „ Hebt endlich wer ab?“ Gitti:“ Wie beim Telefonieren.“

„Wenn der Sepp einen König ruft, muss man hoffen, dass man ihn nicht hat!“ Hansi

Hansi bei 2 Könige im Stich: „ Ich hab den Anblick genossen.“

Hansi: „ I lieg mit dem Herz-König!“ Eva: „ Das erzähl ich deiner Frau.“

   
   

Information

   
GEP - Gesellschaft für Persönlichkeits- und Berufsbildung