Film Empfehlungen 

Zur Einstimmung, Vorbereitung und auch Nachbesprechung der Seminare, 
Ergänzung der Elternberatung bei einvernehmlicher Scheidung und 
sozialpädagogischen Beratungs- und Betreuungstätigkeit
Gemeinsame Filmabende und Diskussionsrunden zum Film bzw. Filmthema werden im Kalender angekündigt.

Videos:
P
olit-Satire vom 17.11.2015 
Ahmad Mansour - Integrationsarbeit mit Jugendlichen

Filme: 

"Das Meer in mir"
Nach einem Sprung ins flache Wasser bricht sich Ramón Sampedro beim Aufprall auf dem Sandboden das Genick. Kurz vor dem Ertrinken wird er aus dem Wasser gerettet, ist aber von nun an vom Hals abwärts vollständig gelähmt. Da er sein Dasein seitdem als nicht mehr lebenswert, als unwürdig ansieht, ist es sein sehnlichster Wunsch, „in Würde“ zu sterben – womit er andeutet, sich das Leben nehmen zu wollen.
In seinem Umfeld stößt der Todeswunsch jedoch auf Unverständnis und Ablehnung. Seine ihn pflegende Schwägerin Manuela scheint hin- und hergerissen, sein Bruder José lehnt Sterbehilfe von vornherein kategorisch ab. Mit seinem Vater spricht Ramón nicht über seinen Wunsch und sein Neffe Javier, Javi genannt, scheint die Situation so gut es geht zu ertragen. Auch die staatlichen Behörden Spaniens und die Kirche verweigern Ramón die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe.
Lediglich die an der erblich bedingten Erkrankung CADASIL leidende Anwältin Julia sowie die Vereinigung „Würdevoll sterben“, der Rámon beigetreten ist, wollen sich aktiv für sein Anliegen einsetzen. Obwohl Ramón der Ansicht ist, er wäre nicht in der Lage, jemanden zu lieben, scheint er mit der Zeit tiefe Gefühle für die verheiratete Julia zu entwickeln..........

"Alles steht Kopf" -  Kinostart 2015
Die elfjährige Riley wird plötzlich aus ihrem bisherigen Leben im mittleren Westen gerissen, als ihr Vater einen neuen Job annimmt. Diese berufliche Veränderung bringt die Familie nach San Francisco und die Gefühle der Tochter ganz schön durcheinander. Wie alle Menschen wird auch Riley von ihren Emotionen geleitet: Freude, Angst, Wut, Ekel und Traurigkeit leben im Kontrollzentrum von Rileys Verstand, von wo aus sie dem jungen Mädchen Ratschläge erteilen und ihr zur Seite stehen. Doch nach dem Umzug haben Riley und ihre Gefühle Probleme mit dem Leben in der fremden Stadt und es geht turbulent zu in der innerlichen Kommandozentrale ihrer Emotionen. Obwohl Freude versucht, positiv zu bleiben, kriegen sich die Gefühle darüber in die Köpfe, wie sie Riley am besten durch den veränderten Alltag in der neuen Stadt, dem neuen Haus und der neuen Schule navigieren.

"Irre sind männlich" - 2014 - FSK ab 12 freigegeben 
Neu-Single Daniel (Fahri Ogün Yardim) lässt sich von seinem Kumpel Thomas (Milan Peschel) dazu überreden, sich neuen Eroberungen zuzuwenden. Dafür denken sich die beiden Männer eine ganz eigene Masche aus, um Frauen zu verführen: Sie schleichen sich immer wieder in Therapiegruppen ein und präsentieren dort erfundene Probleme und Psychosen, um die Damen herumzukriegen. Zunächst sind sie damit erfolgreicher, als sie erwartet haben. Aber bald werden aus den Pseudo-Problemen richtige: Sylvie (Marie Bäumer), die Daniel und Thomas auf einem Wochenend-Workshop bei Schorsch Trautmann (Herbert Knaup) kennenlernen, durchschaut den Schwindel. Sie spielt ihr Wissen als Trumpfkarte aus und droht den Therapie-Crashern damit, sie auffliegen zu lassen. Doch das würde auch deren Chancen bei der hübschen Bernadette (Peri Baumeister) zunichte machen - und das wollen Daniel und Thomas nicht zulassen...

"Elling"
Der psychisch labile Elling wird nach dem Tod seiner Mutter von der Polizei im Schrank gefunden und landet zwei Jahre in der Psychiatrie, wo er sich ein Zimmer mit Kjell Bjarne teilt. Elling und sein Zimmergenosse werden schließlich gemeinsam entlassen und beziehen im Rahmen eines Resozialisationsprogramms des norwegischen Staates eine von dem Sozialarbeiter Frank Åsli betreute WG in Oslo. Den beiden sehr unterschiedlichen Männern fällt die Integration in einen normalen Alltag zunächst sehr schwer, selbst das Telefon, einkaufen oder ein Restaurantbesuch werden zur großen Herausforderung, vor allem für Elling. Kjell Bjarnes größte Sorge ist derweil die Umwerbung der schwangeren Nachbarin Reidun Nordsletten, denn obwohl er ständig an Sex denkt, hat er noch keinerlei Erfahrungen mit Frauen sammeln können. Um dem vorsichtig turtelnden Pärchen nicht im Wege zu stehen (und nicht begegnen zu müssen), macht sich Elling auf, das lyrische Osloer Nachtleben zu erkunden, da er seine poetische Ader entdeckt hat. Dabei lernt er den verwitweten Lyriker Alfons Jørgensen kennen. Elling schreibt seine eigenen Gedichte auf Zettel, die er dann in Sauerkrautpackungen steckt und heimlich im Supermarkt ins Regal stellt, unterschrieben mit dem anonymen Buchstaben „E“. Über den „Sauerkrautpoeten“ erscheint sogar ein Artikel in der Zeitung. Alfons Jørgensen besitzt einen alten Buick und lädt (nachdem Kjell Bjarne das Auto repariert hat) Elling, Kjell Bjarne sowie die hochschwangere Reidun zu einem Ausflug ans Meer ein. Am nächsten Morgen setzen bei Reidun die Wehen ein, und Elling geht während der Wartezeit mit Kjell Bjarne ausnahmsweise einmal Wein trinken.
 
" Lang lebe Ned Devine" 
Nach einem Lottogewinn von sieben Millionen Pfund stirbt Ned Devine vor lauter Freude und Aufregung. Die Dorfgemeinschaft beschließt den Gewinn nicht an die Lottobehörde zurückfallen zu lassen. Dafür muss Ned Devine jedoch wieder lebendig werden, besonders als der Angestellte der Lottobehörde im Dorf auftaucht. Eine Provinzkomödie nimmt ihren Lauf...

"Der Rosen-Krieg"
Als Barbara Rose (Kathleen Turner) ihrem Mann Oliver (Michael Douglas) nach achtzehn glücklichen Ehejahren eröffnet, dass sie die Scheidung will, fällt dieser aus allen Wolken. Zähneknirschend willigt er auf alle Forderungen ein, aber bei einer Sache bleibt er hart: Sie will das Haus – und er auch. Keiner der beiden ist bereit, auch nur einen Millimeter nachzugeben und selbst Olivers Freund und Anwalt (Danny DeVito) muss machtlos zusehen, wie die beiden Streithähne ungebremst aufeinander losgehen. Die Situation spitzt sich mehr und mehr zu und so kommt es, wie es kommen muss. Das einstige Traumhaus wird plötzlich zum Schauplatz eines Rosenkrieges, bei dem es nur eine Regel gibt: Keine!

 

   
   

Information

   
GEP - Gesellschaft für Persönlichkeits- und Berufsbildung