Natur - Kultur ?!

Seit langem wird in vielen Disziplinen ein erbitterter Streit ausgefochten un die Frage, wie groß die jweilgen biologischen und kulturellen Anteile am Menschen seien. Fakt ist: der Mensch ist beides, Naturwesen und Kulturwesen.

Die Biologie des Menschen bestimmt den Körperbeau, die Physiologie, das Aussehen, Anteile der Gesundheit und Verhaltensweisen. Die Kultur formt den Menschen, ohne dass die biologischen Anteile verschwinden. Im Allgemeinen haben wir jedoch die Chance, unser Schicksal mitzubestimmen (vgl. Wuketitis 2007).

Alle Menschen eint unsere gemeinsame Abstammung von den ersten afrikanischen Vertretern der Spezies Homo sapien (Schreink 2008).

Aufgrund der Anpassung an verschiedene Klimazonen und Lebensumwelten sind wir verschieden im Aussehen, im Knochenbau, in Teilen der biochemischen Regulationen und Vielen mehr. Aufgrund kultureller Anspassungen unterscheiden wir uns zum Beispiel in Sprache, künsterlischen Ausdrucksformen, relgiösen Überzeugungen und Ritualen, Tracht, Ernährung, Siedlungstraditionen und der Nutzung der jeweiligen Umwelt.

Welche Anteile von Natur und Kultur an einem jeweiligen Verhalten beteiligt sind, lässt sich bis auf wenige Fälle kaum auseinanderdividieren. Gene und Umwelt sind auf engste miteinander verschränkt (vgl. Eibgl- Eibesfeldt 1984/1997)

Zitiert aus: Im Spiegel der Anderen, Forschungen zum gemeinsamen Erbe der Menschen (Johanna Forster, Wulf Schiefenhövel, Christa Sütterlin, Dorothea Steinbacher, 2012).

   
   

Information

   
GEP - Gesellschaft für Persönlichkeits- und Berufsbildung